>Was bringen die Ergebnisse des GemeinwohlAtlas konkret?

Dem Einzelnen

  • Einblick in den Gemeinwohlbeitrag von Wirtschaft und Verwaltung
  • Orientierungshilfe bei Konsumentscheidungen und Arbeitgeberwahl
  • Beteiligung an der Diskussion zum Gemeinwohlbeitrag einzelner Organisationen

Den Organisationen

  • Standortbestimmung in der Gesellschaft
  • Brückenfunktion zwischen Gesellschaft und Organisationen
  • Ansatzpunkte für Verbesserungen und strategische Neuausrichtung

Der Gesellschaft

  • Etablierung eines liberalen Gemeinwohlbegriffs
  • GemeinwohlAtlas als datengetriebene Diskussionsgrundlage
  • Bezugspunkt für gesellschaftspolitische Entscheidungen

>Wie lässt sich das Gemeinwohl-Konzept von anderen Ansätzen, z.B. CSR oder Stakeholder Value abgrenzen?

Im Gemeinwohl-Konzept geht es um die Einschätzung, inwiefern eine Organisation durch ihr Kerngeschäft die Funktionsfähigkeit einer Gesellschaft beeinflusst. Im Unterschied zu einseitigen Schwerpunktbildungen wie z.B. beim Stakeholder Value oder Shareholder Value wird hier ganzheitlich auf das unternehmerische Handeln als gesellschaftliche Wertschöpfung (Public Value) geblickt. Das Gemeinwohl-Konzept legt seine Aufmerksamkeit auf die gesellschaftliche Funktion einer Organisation. Dies können privatwirtschaftliche Unternehmen, Non-Profit-Organisationen oder öffentliche Verwaltungen sein.

Damit rücken Fragestellungen in den Vordergrund, die in einer isolierten Betrachtung nicht erkennbar sind bzw. innerhalb anderer Ansätze nicht im Vordergrund stehen. Zum Beispiel thematisiert der Gemeinwohl-Ansatz übergreifende Herausforderungen, die nicht durch einen Interessenausgleich zwischen Stakeholdern bewältigt werden können. Es ist nicht das Ziel, einen Ansatz dem anderen vorzuziehen. Der Schlüssel liegt in der Balance und damit in einer ganzheitlichen Betrachtung der Spannungsfelder zwischen unterschiedlichen Bewertungsperspektiven. Dabei hängt es von der Akzeptanz und Wertschätzung im gesellschaftlichen Umfeld ab, was als tragfähige Balance gesehen wird.

Die folgende Abbildung verdeutlicht die unterschiedliche Schwerpunktsetzung der einzelnen Ansätze.

Vergleich Zu Anderen Ansätzen Ger

>Wer hat die Studie in Auftrag gegeben? Bestehen Kooperationen mit Unternehmen?

Der GemeinwohlAtlas ist ein Projekt des Center for Leadership and Values in Society (CLVS-HSG) der Universität St.Gallen. Die Inhalte der wissenschaftlichen Studie und die untersuchten Unternehmen und Organisationen wurden ausschließlich vom CLVS festgelegt. Die wissenschaftliche Arbeit wird finanziell von der Ernst & Young AG Schweiz sowie der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deutschland unterstützt. Die untersuchten Organisationen wurden nicht gefragt, ob sie in die Studie aufgenommen werden möchten. Zu einzelnen Institutionen bestehen Forschungskooperationen.

>Wie kann ich als Einzelperson den Gemeinwohlbeitrag der Organisationen bewerten?

Die Datenerhebung für den GemeinwohlAtlas ist abgeschlossen. Sie sind herzlich eingeladen, sich über die Rubrik News oder auf den Social Media Kanälen (facebook/gemeinwohlschweiz oder @GemeinwohlCH) an Diskussionen zu beteiligen. Außerdem können Sie uns über die Funktion "Gewichten" Ihre individuellen Wertemuster mitteilen.

Gewichtungsmöglichkeit

>Was sagt ein geringer Gemeinwohlbeitrag aus und welche Implikationen hat dies für Unternehmen?

Der GemeinwohlAltas zeigt, welchen Beitrag Unternehmen zum Gemeinwohl aus Sicht der Öffentlichkeit leisten. Die Datenbasis kann als Ausgangspunkt für eine faktenbasierte Diskussion angesehen werden und dazu einladen, Unternehmenstätigkeit aus verschiedenen Blickwinkeln zu reflektieren. Was Unternehmen aus den Ergebnissen des GemeinwohlAtlas für sich ableiten, ob und wenn ja welche Handlungsfelder sie identifizieren, steht jedem offen.

>Warum sind andere Organisationen, die sich dem Gemeinwohl verpflichten, nicht Bestandteil des GemeinwohlAtlas (z.B. Kirchen, Parteien, andere Vereine etc.)?

Wir sind stets bemüht, die Vielfalt der bedeutenden Organisationen und Unternehmen in unserer Befragung zu berücksichtigen und würden gerne noch mehr Organisationen in den GemeinwohlAtlas aufnehmen. Neben methodischen Limitationen (z.B. ausreichende Bekanntheit der Organisation) ist die Erweiterung des GemeinwohlAtlas ebenso mit einem finanziellen und personellen Aufwand verbunden, sodass im Moment nur eine begrenzte Anzahl von Unternehmen im GemeinwohlAtlas vertreten ist. Wir werden in den kommenden Jahren versuchen, weitere Schwerpunkte in der Auswahl zu setzen und die Anzahl der Organisationen und Unternehmen zu erhöhen.

>Wurden in der Untersuchung auch Unternehmen und Organisationen befragt?

Bei den Daten handelt es sich um die Außenwahrnehmung von Unternehmen und Organisationen. In der Datenerhebung wurden die Unternehmen und Organisationen selbst nicht mit einbezogen, sodass keine Gegenüberstellung von Selbst- und Fremdbild möglich ist.

>Sind die Volksbanken Raiffeisenbanken doppelt im GemeinwohlAtlas vertreten?

Nein. Im GemeinwohlAtlas sind sowohl die "Volksbanken Raiffeisenbanken" als auch der "Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)" enthalten. Während die "Volksbanken Raiffeisenbanken" für das tatsächliche Bankengeschäft stehen und über die Auswahl der beliebtesten Geldinstitute zum Führen eines Gehalts- und Girokontos in die Bekanntheitsabfrage aufgenommen wurden (Quelle), entstammt der "Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)" als Interessensvertretung der Volksbanken und Raiffeisenbanken der Liste der größten Verbände, gemessen an der Mitgliederzahl (Quelle). Der BVR vertritt als Dachverband die Interessen der Genossenschaftsbanken in Deutschland und steht seinen Mitgliedern beratend zur Seite. Beide Organisationen verfügten über eine ausreichend hohe Bekanntheit bei den Befragten, sodass sie in die Hauptbefragung aufgenommen werden konnten. Die Organisationen unterscheiden sich in ihrem Beitrag zum Gemeinwohl (Gemeinwohl-Score der Volksbanken Raiffeisenbanken: 4.05, Gemeinwohl-Score des BVR: 4.25).

>Warum sind im Branchenfilter nach Banken neun Organisationen aufgeführt, während nur die sieben beliebtesten Geldinstitute abgefragt wurden?

Die Einordnung in die jeweilige Branche erfolgte anhand der Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes. Manche Quellen (s. MethodikAuswahl untersuchter Organisationen) haben keinen unmittelbaren Bezug zur Tätigkeit der Organisation (z.B. die 50 wertvollsten Marken). Die Zusammenstallung der Banken kommt folgendermaßen zustande: Neben den sieben beliebtesten Geldinstituten zum Führen eines Gehalts- und Girokontos waren folgende Organisationen des Bankensektors ausreichend bekannt, um in die Hauptbefragung aufgenommen zu werden: Die Europäische Zentralbank aus den zusätzlich aufgenommenen Organisationen des öffentlichen Sektors und American Express sowie Santander aus der Auswahl zu den 50 wertvollsten Marken (Quelle: BrandFinance). Der Verband der Sparda-Banken e.V. als Interessensvertretung und Zusammenschluss der Gruppe der Sparda-Banken ist der Interessensvertretung zugeordnet.

>Wie erfolgte die Einteilung in die drei Kategorien Spitzengruppe, Mittelfeld und Schlussgruppe?

Die Gemeinwohl-Scores bewegen sich zwischen den Werten 5.72 und 2.37. Diese Werte sind für die untersuchte Stichprobe, d.h. die befragten Personen, gültig bzw. „wahr“. Möchte man allerdings auf dahinterliegende „wahre Werte“ schließen, die für eine gesamte Population gelten können, muss man sich eines statistischen Hilfsmittels bedienen – des Konfidenzintervalls. Das Konfidenzintervall gibt einen Bereich bzw. ein Intervall an, innerhalb dessen der „wahre“ Wert mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit liegt. Damit wird man der Schwankung bzw. Varianz in den Antworten und der Anzahl befragter Personen gerecht. Für die Einteilung der Gruppen wurde ein Konfidenzintervall mit dem Konfidenzniveau von 99.9% festgelegt. Dies bedeutet, dass wir zu 99.9% davon ausgehen können, dass der „wahre“ Wert sich innerhalb des ermittelten Wertebereiches zwischen der oberen und unteren Grenze des Intervalls befindet. Je höher man das Konfidenzniveau wählt und damit das Risiko einer Fehleinschätzung mindert, desto breiter wird das Intervall. Dieses Konfidenzintervall wird für jede Organisation neu berechnet, da die Organisationen sich in ihren Charakteristika unterscheiden: Der Anzahl befragter Personen, der Varianz bzw. Standardabweichung und dem Mittelwert.

Je höher die Anzahl der befragten Personen, desto geringer die Breite des Intervalls. Genauer gesagt nimmt die Breite des Intervalls mit der Wurzel der Stichprobengröße ab. Denn: Je mehr Personen befragt wurden, desto eher kann davon ausgegangen werden, dass der ermittelte Wert für größere Personengruppen gilt. Beispiel: Lassen wir die gleiche Organisation Z erst von zwei Personen und anschließend von 18 Personen bewerten:

Organisation Z, zwei Personen mit den Werten [3; 4]. Mittelwert = 3.5

Organisation Z, 18 Personen mit den Werten [3; 3; 3; 3; 3; 3; 3; 3; 3; 4; 4; 4; 4; 4; 4; 4; 4; 4].
Mittelwert = 3.5

Die Unsicherheit bei einer kleinen Stichprobe ist größer. Bei 18 Personen ist sie nur noch ein Drittel so groß wie bei zwei Personen; vorausgesetzt alle anderen Parameter bleiben konstant.

Neben der Personengröße ist die Schwankung bzw. Varianz der Antworten relevant. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Organisation umstritten ist bzw. von verschiedenen Personen stark unterschiedlich bewertet wird. Beispiel: Lassen wir zwei Organisationen Y und Z von jeweils vier Personen bewerten:

Organisation Y: [1; 5; 1; 5]. Mittelwert = 3

Organisation Z: [3; 3; 3; 3]. Mittelwert = 3

Beide Organisationen Y und Z unterscheiden sich nicht im Mittelwert, aber bei den Schwankungen der Antworten. Während bei Organisation Y die Varianz recht groß ist, ist sie bei Organisation Z gleich null (Dies ist aber fast nie der Fall).

Das gleiche Prinzip des Konfidenzintervalls wurde auch für den Mittelwert aller Organisationen angewendet, der die Grundlage für die Gruppeneinteilung der Organisation bildet. Denn auch dieser Mittelwert ist geschätzt und schwankt abhängig von den Schwankungen der Mittelwerte der Organisationen.

Eine Organisation gelangt demnach in die Spitzengruppe, wenn der niedrigste Wert ihres Konfidenzintervalls über dem höchsten Wert des Konfidenzintervalls des Mittelwertes aller Organisationen liegt. Denn nur dann können wir behaupten, dass der Mittelwert der jeweiligen Organisation zu 99.9% über dem Mittelwert aller Organisationen liegt. So kann es mitunter passieren, dass eine Organisation zwar einen höheren Mittelwert hat, aber im Vergleich zu Organisationen der Spitzengruppe mit niedrigerem Wert nicht in diese Gruppe kommt, da die Schwankung der Antworten und damit das Konfidenzintervall zu groß ist. Dann überschneiden sich die Konfidenzintervalle der Organisation und die des Mittelwertes aller Organisationen und die Organisation wird dem Mittelfeld zugeordnet.

Im umgekehrten Fall gelangt eine Organisation in die Gruppe der Geforderten bzw. Schlussgruppe, wenn der höchste Wert ihres Konfidenzintervalls unterhalb des niedrigsten Wertes des Konfidenzintervalls des Mittelwertes aller Organisationen liegt.

Beispielvorlage Gruppierung Deutschland

Mit dieser Vorgehensweise folgen wir dem Beispiel des CHE Hochschulrankings. Dabei handelt es sich um ein anerkanntes Ranking deutschsprachiger Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien.

>Kann ein geringer Gemeinwohlbeitrag allein auf ineffektives/geringes Marketing zurückgeführt werden?

Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung haben sicherlich einen großen Einfluss darauf, wie Unternehmen und Organisationen von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Doch ein darüber positiv vermitteltes Bild allein reicht nicht aus, um als gemeinwohlförderlich wahrgenommen zu werden. Über kurz oder lang zählt, was Unternehmen und Organisationen tatsächlich tun. Ob eine Organisation im Sinne des Gemeinwohls positiv oder negativ handelt, hängt letztlich von der Einstellung der Bevölkerung ab – kurz gesagt: Public Value is what the public values. Halten sich Unternehmen und Organisationen nicht an ihre Versprechungen, wird dieses Verhalten auf Dauer nicht von der Öffentlichkeit legitimiert werden und auch keine Wertschätzung erhalten.

>Können die Rohdaten eingesehen werden?

Die Rohdaten der Studie werden generell nicht auf unseren Internetseiten veröffentlicht. Sollten Sie sich wissenschaftlich mit den Daten auseinandersetzen wollen, können Sie uns gerne über kontakt@gemeinwohlatlas.de kontaktieren.

>Ist der Gemeinwohlbeitrag als ein Indikator für künftigen wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen zu sehen?

Ob und inwiefern der Gemeinwohlbeitrag (Public Value) von Unternehmen Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg hat, ist eine unserer langfristigen Forschungsfragen. Wir gehen davon aus, dass Bezüge bestehen, die noch weitergehend untersucht werden müssen.

>Wie weit ist der Gemeinwohl (Public Value) Ansatz verbreitet? Spielt er bereits eine Rolle in Unternehmen?

In der Praxis wurde das Gemeinwohl-Konzept bereits sehr gut aufgenommen. Beim DAX-Konzern Fresenius Medical Care wird eine Public Value Scorecard in Ergänzung zur Balanced Scorecard verwendet. Durch den Einbezug einer externen Sichtweise möchte das Unternehmen ein besseres Verständnis für den gesellschaftlichen Nutzen von Gesundheitsdienstleistungen, die von privaten Anbietern erbracht werden, gewinnen.

Die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e. V. verleiht alle zwei Jahre einen Public Value Award für das öffentliche Bad. Damit sollen öffentliche Schwimmbäder ausgezeichnet werden, die einen besonderen öffentlichen Mehrwert schaffen. Auch die Bundesagentur für Arbeit setzt das Gemeinwohl-Konzept ein, um ihren gesellschaftlichen Beitrag, der über die reine Aufgabenerfüllung weit hinausgeht, zu verstehen und für Managemententscheidungen nutzbar zu machen. Der FC Bayern München nutzt den Gemeinwohl-Ansatz, um in strukturierter Weise die Herausforderungen in Bezug auf die gesellschaftliche Rolle des Vereins zu erfassen, die mit dem Wachstum zu einer globalen Entertainmentmarke einhergehen. Die Deutschen Auslandsschulen sehen im Gemeinwohl-Konzept eine Möglichkeit, ihren Wert ganzheitlich und in mehreren Wertdimensionen zu erfassen.

Besonders breit wurde das Gemeinwohl-Konzept von öffentlichen Rundfunkanstalten aufgenommen, die als eine der ersten ihren Gemeinwohlbeitrag bestimmen wollten. Diese sehen sich gezwungen, ihre Finanzierung durch öffentliche Gelder mit ihrem Gemeinwohlbeitrag zu legitimieren. Die BBC hat dabei eine Pionierrolle eingenommen und unterzieht neue Sendungen einem Public Value Test. In Deutschland verwenden ARD und ZDF und in Österreich der ORF ähnliche Verfahren, um den Gemeinwohl-Beitrag neuer Sendeformate zu ermitteln. Auch in der Schweiz wird das Konzept in verschiedenen Unternehmen und Organisationen bereits angewendet.

Für eine Übersicht zu Erfahrungen mit Public Value in der Praxis siehe auch Zeitschrift für Organisationsentwicklung (2013). Was wirklich zählt. Organisationen entdecken ihren Public Value, 4. http://www.zoe-online.org/fruehere-ausgaben_2013-04-was-wirklich-zaehlt.html

>Welche Verbindungen bestehen zwischen dem GemeinwohlAtlas Deutschland und dem GemeinwohlAtlas Schweiz?

Am 20. September wurde der zweite GemeinwohlAtlas Schweiz veröffentlicht. Damit können Unterschiede und Parallelen in den Bewertungen länderübergreifend identifiziert werden. Es ist z.B. interessant, internationale Unternehmen, die sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland bewertet wurden, sowie einzelne Branchen, im Hinblick auf kulturelle Schwerpunktsetzungen zu vergleichen.

>Ist es nicht unfair, Organisationen des sozialen Sektors (z.B. DRK) in einen Topf mit profitorientierten multinationalen Unternehmen (z.B. Nestlé) zu werfen?

Die Ergebnisse zeigen, dass Organisationen des sozialen Sektors von der Bevölkerung ein höherer Gemeinwohlbeitrag zugeschrieben wird. Sicherlich haben große, multinationale Unternehmen es hier schwerer. Aber letztlich haben alle Arten von Organisationen einen – positiven oder negativen - Einfluss auf das gesellschaftliche Wohlergehen und müssen sich damit auch den gleichen Bewertungsmaßstäben stellen. Um Vergleiche innerhalb von Sektoren und Branchen zu ermöglichen, haben wir in der Datenvisualisierung vielfältige Filtermöglichkeiten eingebaut.

>Was können Unternehmen und Organisationen tun, um ihren Gemeinwohlbeitrag zu erhöhen?

Hierfür gibt es kein einheitliches Rezept. Was als richtig und was als falsch angesehen wird, entscheidet letztlich die Bewertung durch die Gesellschaft. Der Gemeinwohlansatz unterstützt Unternehmen und Organisationen jedoch dabei, ihre Rolle in der Gesellschaft besser zu verstehen. Die Public Value Scorecard bietet hierbei ein wichtiges Instrument, um unternehmerische Entscheidungen mit Blick auf das Gemeinwohl zu hinterfragen und neben der Profitabilität der Unternehmung auch menschliche Grundbedürfnisse zu berücksichtigen.